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Bluthochdruck - neue Leitlinien vereinfachen die Blutdruck-Therapie | Vorträge - Weiterbildungen

Der Lebensstil der Patienten rückt in den Vordergrund - Ärzten wird ein größerer Handlungsspielraum gegeben.

Im Jahr 2011 verstarben in Deutschland insgesamt rund 852.300 Menschen. Dabei war die häufigste Todesursache mit 40,2 % wie schon in den Vorjahren eine Herz-Kreislauferkrankung.
In der Altersgruppe der 45­- bis 64­-Jährigen kommt es zu einem relevanten Anstieg der bekannten Bluthochdruckfälle auf 34,4 % bei den Männern und 28,7 % bei den Frauen. Die betroffenen Menschen haben damit ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Um diese lebensbedrohlichen Folgen zu verhindern, ist eine wirksame Therapie unerlässlich.


In den jetzt veröffentlichten neuen europäischen Leitlinien1 zum Behandlung von Bluthochdruck empfehlen Experten neue Strategien, um die Versorgung von Hochdruckpatienten zu verbessern. Diese vereinfachen die Blutdruck-Zielwerte, rücken den Lebensstil der Patienten in den Vordergrund und geben Ärzten größeren Handlungsspielraum.

Bisher lagen die Blutdruck-Zielwerte bei 130/80 mmHg, wurden aber selten erreicht. Nun gelten ab sofort Werte unter 140/90 mmHg als Zielblutdruck für die Mehrzahl aller Patienten.

Interessant ist die neue Beurteilung: ein Vorteil für eine weitere Blutdrucksenkung konnte nach kritischer Analyse der Studienlage nicht belegt werden. Im Gegenteil: Die weitere Blutdrucksenkung war mit mehr Nebenwirkungen behaftet. Nun rückt die Lebensqualität in den Vordergrund.


1 The "2013 ESH/ESC Guidelines for the management of arterial hypertension", which recommend several significant changes to hypertension treatment, were officially presented at the 23rd Scientific Meeting of the European Society of Hypertension in Milan.

Von der Famulatur bis zum Facharzt  - wir nehmen den akademischen Lehrauftrag leidenschaftlich ernst.

Informationen für Medizin-Studenten und ärztliche Kollegen

Auf dieser Seite begrüßen und informieren wir Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, über Fort- und Weiterbildungsangebote unserer Praxis - von der Famulatur bis zur fachärzltlichen Weiterbildung.

Famulatur?

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Wir wissen deinen Aufwand zu schätzen, eine Hausarzt-Famulatur zu organisieren. Hinzu kommt dein Anspruch, auch selber was zu machen, dir zu beweisen, wofür du das viele Lernen auf dich genommen hast. Vielleicht möchtest du das erste eigenverantwortliche Arbeiten erfahren. Und dies noch dazu in einer netten Praxis, die Erfahrung mit Studenten hat - das wäre dein Traum?

Wenn Du dich im folgenden durch die Erfahrungen deiner Kommilitonen angesprchen fühlst, freuen wir uns auf deine Anfrage gern per Mail. Und vielleicht magst du schon bald deine Erfahrungen hier teilen. 

Unsere Famulanten werden schon an ihrem ersten Praxistag an unsere Patienten herangeführt. Hier vertiefen Studenten ihre Fähigkeiten in der Anamneseerhebung und wenden erlernte Untersuchungstechniken selbständig an. An jede Sprechstunde schließt sich das Kolloqium an mit den Zielen der Vertiefung von Anamnese und Befund-Techniken sowie zur Ausarbeitung eines Assessment und gemeinsamen Beratung im Behandlungs-Plan.

Für Studenten des UKSH Campus Kiel und Lübeck (außerhalb der Blockpraktika) gibt es aktuell ein Taschengeld der KV-SH und einen Zuschuss der ÄK-SH. Bei der Beantragung sind wir gerne behilflich, damit Zeit für's Lernen bleibt.

Seit November 2015 ist Dr. Behrend vom Vorstand und der Kammerversammlung der ÄKSH als Prüfer/Fachvertreter im Fach Allgemeinmedizin berufen.

Seit September 2015 ist Dr. Behrend auf Vorschlag der ÄKSH in die Kommission des LASD berufen und nimmt damit Gleichwertigkeitsprüfungen von Nicht-EU-Ärzten ab.

 

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In unsere Aufgaben fallen die Betreuung von Studenten in Famulaturen, Blockpraktika, OCES und PJ genauso wie die Weiterbildung vom ärztlichen Weiterbildungsassistenten im Abschnitt Allgemeinmedizin, die aktive Beteiligung in der Forschung, die Abnahme von Gleichwertigkeitsprüfungen von nicht EU-Ärzten, FA-Prüfungen und die wissenschaftliche Leitung der Sektion Allgemeinmedizin der ÄKSH.

Nachfolgend wollen wir hier interessierte ärztliche und angehende Kollegen über unsere akademische Lehrtätigkeit genauer informieren.

Studenten in Famulaturen

Blockpraktika

OCES

PJ

Weiterbildung vom ärztlichen Weiterbildungsassistenten im Abschnitt Allgemeinmedizin

die aktive Beteiligung in der Forschung

die Abnahme von Gleichwertigkeitsprüfungen von nicht EU-Ärzten

Facharzt-Prüfungen

wissenschaftliche Leitung der Sektion Allgemeinmedizin der ÄKSH.

 

 

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